Wer mitbestimmen will, muss vorgemerkt sein. In Las Vegas tragen sich Neo-Bürger in Wahllisten ein. Foto: ap
Wer mitbestimmen will, muss vorgemerkt sein. In Las Vegas tragen sich Neo-Bürger in Wahllisten ein. Foto: ap

Kontakte zu Ex-Aktivist

Die republikanische Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten, Sarah Palin, hatte Obama am Wochenende vorgehalten, freundschaftlichen Umgang mit Terroristen zu pflegen. Dazu führte sie einen Artikel der "New York Times" an, in dem über Kontakte Obamas zu Bill Ayers berichtet wurde, einem früheren Mitglied einer militanten Untergrundgruppe während der Zeit des Vietnamkriegs. Obamas Wahlkampfteam bezeichnete die Anschuldigungen wörtlich als "Politik aus der Gosse".

Tatsächlich kennen Obama und Ayers einander persönlich. Der 47-jährige Demokrat hat die früheren radikalen Ansichten von Ayers jedoch öffentlich verurteilt. Ayers ist inzwischen Universitätsprofessor in Chicago.

Ein deutliches Anzeichen dafür, dass auch die Demokraten eine härtere Gangart einschlagen, ist eine neue Wahlkampagne, die McCain in Zeiten der sich verschärfenden Finanzkrise als verwirrt darstellt. Ein Bezug, der auch als Anspielung auf das Alter des Republikaners gedeutet werden kann. Der 72-jährige McCain wäre im Fall seiner Wahl zum US-Präsidenten der älteste Politiker, der je dieses Amt im Weißen Haus angetreten hätte.