Spekulationen, er könnte zu den Demokraten überlaufen, wies Schwarzenegger aber als "Wunschdenken der Kennedys", zurück, deren Clan auch seine Frau Maria Shriver angehört.

Zum Barack Obama meinte der republikanische Gouverneur, er respektiere ihn als Menschen und Politiker: "Wenn ich die Wahl zwischen ihm und McCain habe, würde ich mich für McCain entscheiden, das heißt aber nicht, dass Obama der Teufel auf Erden ist."

Auf die Frage, ob die streng konservative Sarah Palin eine gute Wahl als McCains Vizepräsidentschaftskandidat war, sagte Schwarzenegger: "Für mich war sie die größte Überraschung. Vielleicht wäre ja auch Joseph Lieberman ein guter Kandidat gewesen, der als Unabhängiger im Senat sitzt. Mit ihm hätte McCain wirklich ein Zeichen für Überparteilichkeit gesetzt."

Nicht prinzipiell abgeneigt zeigte sich Schwarzenegger dem Gedanken gegenüber, in die Regierungsmannschaft eines künftigen US-Präsidenten einzutreten - unter McCain, aber auch unter Obama.