Noch vor wenigen Tagen waren die beiden Bewerber in Umfragen gleichauf gelegen. Vor dem Parteitag der Republikaner in St. Paul war McCain in einer Umfrage für die Zeitung "USA Today" gar sieben Prozentpunkte zurückgelegen. Beobachter erklärten den großen Sprung unter anderem mit der überraschenden Nominierung der Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, als Vize-Kandidatin McCains. Experten wiesen jedoch daraufhin, dass Umfragen direkt nach den als große Medienveranstaltungen inszenierten Nominierungsparteitagen nicht sehr aussagekräftig sind.