Das Antlitz von Barack Obama spiegelt sich im Fenster von einem Fahrzeug. - © Reuters
Das Antlitz von Barack Obama spiegelt sich im Fenster von einem Fahrzeug. - © Reuters

Wie der US-Fernsehsender CBS am Montagabend (Ortszeit) berichtete, geht Obama davon aus, dass sich unmittelbar nach der Abstimmung in den US-Staaten South Dakota und Montana zahlreiche der bisher unentschiedenen "Superdelegierte" hinter ihn stellen. Obama wäre der erste schwarze Kandidat bei Präsidentwahlen in der US-Geschichte.

Den Informationen zufolge wollen etwa 30 Senatoren und Abgeordnete nach der Abstimmung am Dienstag ihre Unterstützung für den schwarzen Bewerber Obama bekanntgeben. Damit käme er auf die notwendigen 2118 Delegierten, die für die Nominierung notwendig sind.

Gibt Hillary auf?

Unklar ist weiterhin, wie sich die Ex-First-Lady verhalten wird. Ihr Ehemann und Ex-Präsident Bill Clinton deutete bereits Einlenken an. Er sagte bei einer Wahlversammlung am Montag, dies sei möglicherweise "der letzte Tag" der Wahlkampagne. Dagegen gab sich seine Ehefrau noch am Sonntag kämpferisch. Allerdings berichten US- Medien, es gebe schon erst Kontakte zwischen dem Clinton- und Obama-Lager. Möglicherweise werde sie bald das Handtuch werfen. (APA)