Clinton sei eine respekteinflößende Bewerberin gewesen, sagte Obama in dem Westküstenstaat. "Sie war klug und zäh und entschlossen und sie hat so hart gearbeitet, wie sie nur konnte. Sie hat einen außergewöhnlichen Wahlkampf geführt." Obama hob sich in Portland die direkten Angriffe für den republikanischen Kandidaten John McCain auf. Dieser habe immer wieder Probleme mit Beratern, die sich als Lobbyisten entpuppten, sagte Obama. "Ich glaube nicht, dass das die Art von Veränderung ist, die das amerikanische Volk haben will."

Nach Oregon und Kentucky stehen noch drei weitere Vorwahlen an. Die letzten sind am 3. Juni. Clinton und Obama sind beide auf die sogenannten Superdelegierten angewiesen, die nicht an die Abstimmungen in den einzelnen Bundesstaaten gebunden sind. US-Medien berichteten von vertraulichen Gesprächen zwischen den beiden Lagern, wie nach dem 3. Juni ein gemeinsamer Wahlkampf aufgebaut werden könne.