John McCain ist mit seinem Sieg in Florida der Nominierung als Präsidentschaftskandidat einen Schritt näher gerückt. Foto: reuters/Deryk
John McCain ist mit seinem Sieg in Florida der Nominierung als Präsidentschaftskandidat einen Schritt näher gerückt. Foto: reuters/Deryk

Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani landete in Florida bei den republikanischen Vorwahlen mit enttäuschenden 15 Prozent nur auf dem dritten Platz. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Wahlergebnisse berichtete der Nachrichtensender CNN von der Absicht Giulianis, das Rennen aufzugeben und John McCain zu unterstützen.

McCain ist der Sieger der republikanischen Vorwahlen in Florida: Der Senator kam auf 36 Prozent und lag damit um fünf Prozent vor dem zweitplatzierten Mitt Romney. McCain bedankte sich in seiner Siegesfeier bereits für die künftige Unterstützung durch Giuliani. Mike Huckabee, der Überraschungssieger in Iowa, rangierte mit 14 Prozent in Florida nur an vierter Stelle. Bei den Republikanern zeichnet sich damit ein Sieg McCains ab, den nur noch Romney bedroht.

Nach seinem schwachen Abschneiden in Florida - er erreichte nur knapp 15 Prozent - zog sich unterdessen der demokratische Vizepräsidentschaftskandidat des Jahres 2004, John Edwards, aus dem Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur zurück. Seit dem Beginn der Vorwahlen in Iowa Anfang Jänner war es ihm nicht gelungen, einen einzigen Sieg bei einer Vorwahl einzufahren.

Bei den Demokraten wird es daher am Dienstag zu einem Duell zwischen Hillary Clinton und Barack Obama kommen. Dementsprechend hart ist der Kampf zwischen den beiden. Damit dürfte auch feststehen, dass erstmals in der US-Geschichte bei den Demokraten kein Mann weißer Hautfarbe antreten wird.