Wien. Der Holzeinschlag ist voriges Jahr verglichen zu 2016 um knapp 5,3 Prozent gestiegen. Die geernteten 17,65 Millionen Erntefestmeter (ohne Rinde) bedeuten im Fünfjahresschnitt ein Plus von 2,1 Prozent und im zehnjährigen Schnitt ein Minus von 1,7 Prozent. Die Schadholzmenge stieg im Vorjahresvergleich um 21 Prozent auf 6,48 Millionen Erntefestmeter, so das Landwirtschaftsministerium.

Kleinwaldbesitzer zeichneten sich für fast 59 Prozent der Holzernte im vorigen Jahr verantwortlich. Sie schlugen 10,38 Mio. Erntefestmeter und damit um 7,6 Prozent mehr ein als 2016. Die staatlichen Österreichischen Bundesforste verringerten ihren Einschlag um 1,5 Prozent auf 1,58 Millionen Erntefestmeter (knapp 9 Prozent). Andere Unternehmen mit mehr als 200 Hektar Wald steigerten den Einschlag um 3,2% auf 5,70 Millionen Erntefestmeter (gut 32 Prozent).

Es wird weniger Holz entnommen als jedes Jahr nachwächst. Die Nutzungsrate liegt derzeit bei rund 85 Prozent. Die Waldfläche nimmt also zu. Das ist ein bereits länger anhaltender Trend.