Dossier
Wohin wächst Wien?

Wohin wächst Wien?

Das Gelände des alten Nordwestbahnhofes wird vielfältig genutzt: In dem Backsteinbau aus der Gründerzeit befindet sich ein großes Film-Requisitenlager. - © J. Kerviel

Nordwestbahnhof

Der alte Riese in seinen letzten Zügen20

  • Von den imposanten Bahnhofsbauten der Wiener Gründerzeit ist nichts geblieben. Auf dem Gelände des Nordwestbahnhofs im 20. Bezirk finden sich zwar noch Reste aus dieser Vergangenheit, doch der Bahnhof wird bald einem neuen Stadtteil weichen.

Wien. Von allen Bahnhöfen Wiens ist er der Unscheinbarste. Der Vergessene. Und das, obwohl am Nordwestbahnhof auch Skispringer hüpften und Skifahrer kurvten und obwohl er als Schauplatz scheußlicher Ereignisse in Österreichs Zeitgeschichte einging. Geblieben ist auf dem 44 Hektar großen Areal der... weiter




Henri Lefebvre, 1971. - © Par Verhoeff, Bert / Anefo — [1] Dutch National Archives, The Hague, Fotocollectie Algemeen Nederlands Persbureau (ANeFo), 1945-1989, Nummer toegang 2.24.01.05 Bestanddeelnummer 924-3417, CC BY-SA 3.0 nl, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27

Porträt

Ein Utopist der alten Schule4

Das mit der Utopie ist so eine Sache, hat sie sich in ihrer Bedeutung heutzutage durch den Alltagsgebrauch als eine Idee, die unausführbar ist und jeglicher Grundlage entbehrt, durchgesetzt. Die Utopie als Entwurf einer besseren Welt aus dem Material der Wirklichkeit hingegen hat  ausgedient... weiter




Das alte Postgebäude ist eines der letzten Reste aus der Gründerzeit. - © Montage: J. Kerviel

Nordwestbahnhof

Der Nordwestbahnhof4

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Im Sonnwendviertel prallen Farben und architektonische Stile erbarmungslos aufeinander. - © Matthias Winterer

Sonnwendviertel

Neu gebaute Tristesse17

  • Im Sonnwendviertel entsteht ein neuer Stadtteil. Das propagierte urbane Schlaraffenland wirkt bis jetzt jedoch erstaunlich trist.

Ein gigantischer Arm bewegt sich summend durch die Luft. Wie ein schlaksiger Riese hebt der Kran Schalwände mühelos auf den obersten Stock eines Rohbaus. Drahtseile schlagen im Wind gegen seine gelben Metallstreben. Die Arbeiter greifen nach den herabschwebenden Bauelementen über ihren Köpfen und... weiter




Stadtentwicklung

Die Großbaustellen der Stadt9

  • Wien erlebt einen nie dagewesenen Bauboom. Ein Überblick über die größen Entwicklungsgebiete der Stadt.

Die Stadt Wien ist in den vergangenen 30 Jahren um die Einwohnerzahl von Graz gewachsen. Und sie wächst weiter. Schenkt man den Prognosen Glauben, wird sie die Zwei-Millionen-Grenze bereits 2029 knacken. Bis 2034 sollen nochmals 335.000 Menschen – also wieder so viele... weiter




Recht auf Stadt

Rebellische Städte

  • "Recht Auf Stadt"- Bewegungen sind mittlerweile rund um den Globus zu finden und vereinen zum Teil sehr unterschiedliche Forderungen.

Privatisierung städtischer Flächen, Gentrifizierung, Aufwertung ganzer Stadtteile oder Überwachung von öffentlichen Räumen: Unter der Parole "Recht auf Stadt" bilden sich weltweit neue städtische Protestbewegungen, die sich gegen aktuelle Zustände in der Stadt wenden und die verschiedene Interessen... weiter




Im Süden des Geländes stehen noch die alten, gelben Wohn- und Verwaltungsgebäude des Gaswerks. Sie sind durch eine Allee alter Kastanienbäume erschlossen und stehen unter Denkmalschutz. - © J. Kerviel

Gaswerk Leopoldau

Kampfzone Gaswerk5

  • Auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks Leopoldau soll ein neuer Stadtteil entstehen. Die Stadt Wien schwärmt von der Bürgerbeteiligung im Planungsprozess, Kritiker sprechen von Scheinpartizipation.

Wien wächst. Seit Mitte der 1990er-Jahre strömen Jahr für Jahr immer mehr Menschen in die Donaumetropole. Demografen sind sich einig, spätestens 2030 ist die Zwei-Millionen-Einwohner-Marke geknackt. Wohnraum wird benötigt. Politiker müssen handeln, Bauträger und Investoren wittern ihre Chance... weiter




Wohnen in Wien

Wie Wien wohnt17

  • Trotz Mietanstieg ist Wohnen in Wien im internationalen Vergleich noch immer relativ erschwinglich.

Stephansdom, Kaffee, Sachertorte, Prater. Wien ist für vieles berühmt. Doch neben diesen Tourismusmagneten ist der Wiener vor allem auf eines stolz – den Gemeindebau. Denn seit dem Ende des Ersten Weltkriegs gilt die Bundeshauptstadt als Vorreiter des städtischen Wohnbaus... weiter




"Die Tendenz, jeden Quadratmilimeter von vornherein zu verplanen, erschwert die Entwicklung von Freiräumen". Rauth und Laimer kritisieren die Kultur der Wiener Stadtplanung. - © WZOnlineMit Video

Interview

"Wir müssen wieder lernen, Dinge zu erstreiten"24

  • Stadtplanung auf Kosten von Freiräumen: Interview mit Elke Rauth und Christoph Laimer über die Stadtplanung in Wien.

Elke Rauth und Christoph Laimer geben das Magazin "dérive – Zeitschrift für Stadtforschung" heraus und veranstalten alljährlich das "Urbanize Festival" - ein internationales Festival für urbane Erkundungen. Mit der "Wiener Zeitung" sprachen sie über die Notwendigkeit urbaner Freiräume... weiter




Der Karl Marx-Hof in Wien Heiligenstadt war Forschungsgegenstand für Marcuse. - © apa/Gindl

Peter Marcuse

"Ich habe da viel Gutes gesehen"38

  • Stadtplaner Peter Marcuse über den sozialen Wohnbau und die "Gefährlichkeit" von Wolkenkratzern in der Stadt.

Wien. Der Wiener Karl-Marx-Hof ist für Stadtplaner Peter Marcuse, Sohn des bekannten Politologen Herbert Marcuse, ein vorbildlicher Wohnbau, der "auch für die Vereinigten Staaten nützlich sein könnte". Anlässlich des Raumplanungs-Symposiums "The Evolution of Planning Thougt" kam er Ende Mai nach... weiter




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