Die Wochenendbeilage "extra" bietet Woche für Woche anspruchsvollen Lesestoff: Umfangreiche Essays untersuchen politische und kulturelle Fragen der Zeit, pointierte Glossen laden zum heiteren Nachdenken ein. Reportagen berichten aus aller Welt, historische und kulturhistorische Beiträge entführen in vergangene Zeiten, und in ausführlichen Interviews kommen interessante Zeitgenossen zu Wort. Weiters werden allwöchentlich literarische Neuerscheinungen und aktuelle Pop- und Jazz-Alben vorgestellt und besprochen.

Die Ausgabe vom 4. April widmet sich der Befreiung Wiens im Jahr 1945. Neben einem historischen Rückblick auf die Furcht vor "den Russen" und die Ankunft der Roten Armee vor den Toren der Stadt erinnert sich der Zeitzeuge und Historiker Gerald Stourzh an die Tage im April 1945. Über sein Leben in engen Grenzen berichtet "Wiener Zeitung"-Redakteur Gerhard Lechner, der die aktuell durch das Coronavirus erfolgten Einschränkungen unseres Alltags durch seine Herzkrankheit schon länger kennt. Besprochen werden der Roman "Haus der Namen", die Annäherung des irischen Autors Colm Tóibín an die Atriden-Sage, sowie Cornelia Travniceks märchenhafte Erzählung "Feenstaub".

Die Online-Versionen dieser Artikel finden Sie u.a. in den Bereichen Reflexionen, Wissen, Literatur und Musik.