Zum Hauptinhalt springen

1,22 Milliarden Euro für die Straße

Von Veronika Gasser

Wirtschaft

Baustellen der Asfinag kosten 2006 etwa 1,2 Mrd. Euro. | Größtes Vorhaben ist umstrittene S1. | Wien. Das größte Asfinag-Vorhaben des Jahres 2006 ist der Neubau der S1 zwischen Vösendorf und Schwechat. Trotz erbitterter Widerstände von Bürgerinitiativen und Umweltschutzorganisationen geht die Asfinag davon aus, dass der 16,2 km lange Autobahnabschnitt schon im Sommer eröffnet werden kann. Vor allem Bewohner der Anrainergemeinden fürchten, vom Verkehr überrollt zu werden. Die Kosten für die S1 beziffert die Asfinag mit 430 Mio. Euro. Weiters soll auch der Pack-Abschnitt auf der Südautobahn (A2) und die Knoten Wulkaprodersdorf und Mattersburg der Burgenland-Schnellstraße erneuert werden. Bei der Sanierung der Westautobahn (A1) wird der Schwerpunkt auf der Einfahrt nach Wien liegen. Im Herbst 2006 fällt der Startschuss für das erste private Autobahnprojekt mit privater Beteiligung, der Nordautobahn (A5). Den Auftrag für Bau und Betrieb des ersten Abschnitts von Wien bis Mitstelbach wird die Asfinag im Frühjahr vergeben.


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 18 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Ebenfalls für das kommende Jahr geplant sind der Spatenstich für die zweiten Röhren von Tauern(A10), Lainberg(A9), Pfänder(A14) und Roppener-Tunnel (A12).

Zur Finanzierung der Projekte hat sich die Asfinag mittels zweier Anleihen 2 Mrd. Euro vom Kapitalmarkt geholt. Der Schuldenberg des Unternehmens wird von derzeit 9 auf 14 Mrd. Euro wachsen.

http://www.wienerzeitung.at/bilder/artikel/asfinag.gif