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2002 war gut "beschuht"

Von Christina Mondolfo

Wirtschaft

Gegen den Branchentrend konnte die Leder & Schuh AG, Österreichs größtes Schuhhandelsunternehmen, im vergangenen Jahr ihren Umsatz um 6,5% auf 299 Mill. Euro steigern. In Österreich, Osteuropa und Deutschland wurden 28 neue Standorte eröffnet, heuer sollen weitere folgen.


Der Marktanteil der sechs Vertriebslinien Humanic, Jello, Shoe4You, Top Schuh, Dominici und Corti sei von 20% auf 21% gestiegen, sagten die Vorstände Thomas Ridder und Gottfried Maresch gestern vor Journalisten. Das Ebit sank von 7,4 auf 7,05 Mill. Euro, Grund war eine Veränderung der Bewertungen. Der Cashflow verdreifachte sich von 5,2 auf 16,2 Mill. Euro. Die Investitionen stiegen von 12,8 auf 17,0 Mill. Euro. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 2.381 auf 2.500 Beschäftigte, 1.700 davon in Österreich. Leder & Schuh zählte im 274 Geschäfte, 35% davon finden sich in Deutschland, Ungarn, Tschechien, Slowenien und der Slowakei. Neun Filialen wurden geschlossen, acht in Österreich und eine in Ungarn.

Maresch und Ridder sprachen sich auch für eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten aus, der Sonntag sei allerdings kein Thema. Der Kaufkraftabfluss in den Osten - dort seien die Geschäfte z.T. täglich 24 Stunden geöffnet - werde durch die EU-Osterweiterung künftig verstärkt, da müsse man in Österreich wohl mitziehen, sagten beide einhellig.