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Afrikas Fußball ausgebootet

Von Godwin Osage

Politik

Dass Fußball kein afrikanischer Sport ist, wurde bei der Vergabe der WM 2006 wieder einmal klar und deutlich demonstriert.


Es geht sogar soweit, dass die Europäer nicht akzeptieren können, dass Afrika im Weltfußball bereits so weit nach vorne vorgestoßen ist.

Nigeria, Kamerun und Marokko haben bereits bewiesen, dass afrikanische Nationen im Weltfußball nicht mehr ignoriert werden können. Es ist allgemein bekannt, dass Nigeria die olympische Goldmedaille bei den Spielen 1996 in den USA gewonnen hat.

Kamerun spielte bei der Weltmeisterschaft 1990 in Italien im Viertelfinale und kam unglücklicherweise nicht ins Halbfinale. Afrikanische Länder haben im Fußball bereits Länder wie Deutschland, Brasilien, Argentinien und Spanien besiegt. Wir alle erinnern uns an die 4:0-Niederlage der Italiener gegen Sambia bei den Olympischen Spielen in Seoul. Vor einigen Jahren noch hätte niemand gedacht, dass die afrikanischen Länder mit Fußballnationen wie Italien, Deutschland, Brasilien, Spanien und Argentinien mithalten könnten - aber die Afrikaner haben uns gezeigt, was guter Fußball ist!

Die Afrikaner wären nicht dort wo sie heute sind, wenn sie nicht die Möglichkeit gehabt hätten, sich "unter die großen Fußball-Nationen" zu mischen! Wie können die FIFA und die Welt gewusst haben, dass Südafrika nicht dazu fähig ist, die WM auszurichten, wenn es nicht einmal die Chance bekommt! Nigeria war bereits Gastgeberland für die U-20 WM, und FIFA und deren Präsident Joe Blatter sprachen sogar von einem Erfolg!

Die FIFA sollte Südafrika endlich eine Chance geben, seine organisatorischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.