Zum Hauptinhalt springen

Airest steigt mit Alakart ins Contract Catering ein

Von Petra Medek

Wirtschaft

Der heimische Airline-Caterer Airest will mit einem Joint-venture im Contract Catering, der Versorgung größerer Gruppen auf Vertragsbasis mit dem Auftraggeber, Fuß fassen. Airest und der Schweizer | Gastronomiekonzern Restorama halten je 50% an der neugegründeten Tochter Alakart GmbH.


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 24 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Alakart soll sich mit der Versorgung von Betrieben mit Gemeinschaftsverpflegung, Spitälern und Altenheimen befassen, so Airest-Geschäftsführer Georg Urbanski gestern in einer Pressekonferenz.

Alakart soll mit rund 200 Mitarbeitern innerhalb von 3 Jahren einen Umsatz von 200 Mill. Schilling jährlich und einen Marktanteil von 10% erreichen, prognostizierte Alakart-Geschäftsführer Alfred

Höbaus. Drei Kunden · Borealis, SAP Österreich und Wüstenrot Salzburg · konnten bereits gewonnen werden, mit weiteren 2 soll es in den nächsten Wochen einen Abschluß geben. Das Volumen des

österreichischen Contract-Catering-Marktes liegt bei 24 Mrd. Schilling. Vor allem beim Catering für Sozialeinrichtungen, wo nur 3% ausgelagert seien, bestünden hohe Sparpotenziale, so Höbaus.

Einbußen für Airest

Nach dem Rekordjahr 1998 habe Airest heuer aufgrund der Krisen im Kosovo und der Türkei mit einem Umsatzrückgang von 5% und einer Reduktion des Ergebnisses um 10 bis 15% zu erwarten, so Urbanski.

1998 erzielte Airest bei einem Umsatz von 963 Mill. ein EGT von 84,4 Mill. Schilling.