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Allein im Serienwahn

Von Francesco Campagner

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Das Leben ist hart und unbarmherzig, speziell wenn man es vor dem TV-Schirm verbringt. Wer noch nicht Olympia-abhängig ist, schaltet am Nachmittag zu jenen Familienserien, die es schon so lange gibt, dass man sich ein Leben ohne sie kaum noch vorzustellen wagt. Die Nanny und der Heimwerker-King im Programm von ATV waren immer schon und werden immer sein. Daran braucht kein heller Kopf zu zweifeln, genauso wenig daran, dass uns der Tölzer Bulle dienstags besucht und der zerknautschte Typ mit Zigarre und der einen, aber wirklich allerletzten Frage jeden Sonntag vorbeischaut.


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Fernsehzuseher wissen es schon längst: Glotzen, wie es unsere deutschen Nachbarn so despektierlich bezeichnen, ist eine Ritualhandlung, von der ersten bis zur letzten Sekunde. Serienhelden, Chips, Bier und Schnarchen inklusive.