Zum Hauptinhalt springen

Alles hat leider ein Ende

Von Verena Franke

Kommentare

Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 14 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Der Vorhang ist am Mittwochabend gefallen. Ein für allemal. ProSieben zeigte in einer Doppelfolge das Ende. Die Kult-TV-Serie "Emergency Room" kurz "ER" genannt, ist es nach 15 Jahren wert, dass man sich die Zeit nimmt, einen kurzen Nachruf zu verfassen: Im September 1994 vom US-amerikanischen Fernsehsender NBC geboren, wuchs der Gegenspieler zur "Schwarzwaldklinik" der 80er Jahre schnell zu einem erstaunlich beliebten Format heran. Das Leben von "ER" gestaltete sich abwechslungsreich: 34 Autoren schrieben 331 Folgen, 49 Regisseure inszenierten, darunter auch Quentin Tarantino, 5453 Schauspieler traten auf. 367 Nominierungen für Ehrungen erhielt "ER", 113 Mal siegte es auch. Somit war es die erfolgreichste Ärzteserie überhaupt. "Emergency Room" hinterlässt "Greys Anatomy", "Private Practice" und natürlich "Dr. House".