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Allianz arbeitet an der Senkung ihrer Schadensaufwendungen

Von Rosa Eder

Wirtschaft

Wer schon einmal einen Wasserrohrbruch oder einen Autounfall hatte, weiß, wie mühsam sich die Behebung des Schadens gestalten kann. Handwerker bzw. Mechaniker müssen engagiert, Termine koordiniert werden. Zeit und Nerven sparen hilft das neue "Allianz Partner Service".


"Ein Anruf genügt, und wir kümmern uns umgehend um die komplette und rasche Behebung des Schadens", sagte Allianz-Projektmanager Christian Nowotny gestern vor Journalisten. Das Service, für das eine eigene Tochtergesellschaft, die Logistikwerkstatt GmbH, gegründet wurde, ist mit keinen Zusatzkosten verbunden und wird nur dann eingesetzt, wenn der Kunde es möchte. Die erwarteten Einsparungen von 3,5 Mill. bis 4 Mill. Euro jährlich ab 2004 machen etwa 0,5% der Schadensaufwendungen der Allianz aus, die sich 2002 auf 700 Mill. Euro beliefen.

In der Pilotphase haben sich 25% der Kunden für das Rundum-Service entschieden, so Nowotny. Es gehe nicht darum, den effektiven Aufwand, sprich: die Reparaturkosten, zu senken, sondern die Bearbeitungskosten, die bei der Schadensabwicklung zum Tragen kommen.

Im Kfz-Bereich verfügt die Allianz bereits jetzt über mehr als 100 Partnerwerkstätten - davon 75% markenbezogene - in ganz Österreich. Pro Jahr sollen rund 50.000 Kfz-Schadensfälle sowie 20.000 Gebäude- und 10.000 Geräteschäden über das neue Service betreut werden.

http://www.allianz.at .