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Ampelausfall

Von Strat O´Custer

Politik

Da sind so mir nix dir nix plötzlich an die 300 Ampeln ausgefallen. Eigentlich hat es ja schon am Tag vorher begonnen, als auf wichtigen Wiener Hauptverkehrsverbindungen wie der Adalbert-Stifter-Straße oder der Triester Straße die Ampelschaltungen verrückt gespielt haben. Angeblich war es der altersschwache Computer, der zu dem Chaos geführt hat und der erst nach Stunden repariert werden konnte.

Dafür könnte der geplagte Autofahrer ja noch eventuell Verständnis aufbringen. Warum aber fast keine Polizisten auf den Straßen zu sehen waren, ist schon nicht mehr ganz nachvollziehbar. Die wären auch sonst recht gut, vor allem bei Kreuzungen, deren Plateaus durch undisziplinierte Autofahrer verstellt werden und somit für noch mehr Stauchaos sorgen. Angeblich wird in der Leitzentrale in einem halben Jahr ein neuer Computer für die Ampelschaltungen installiert. Warum das nicht schon vor Jahren passiert ist, ist ebenfalls nicht nachvollziehbar. Denn der volkswirtschaftliche Schaden, der an so einem Stautag entsteht, ist garantiert höher als der Neupreis des Computers.

Post: Wiener Zeitung/Randstein, Wiedner Gtl. 10, 1040 Wien

E-Mail: randstein@wienerzeitung.at