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Änderungsbedarf

Von Simon Rosner

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Olympische Spiele sind ein heißes Pflaster. Athleten betrügen, um Gold zu gewinnen, Funktionäre werden bestochen, um die größte aller Sportveranstaltungen zu bekommen. Dabeisein ist alles, heißt es. Dabeisein aber macht auch verdächtig. Mit diesem Generalverdacht müssen Sportler wie Funktionäre leben. Völlige Offenheit wäre ein taugliches Gegenmittel.


Die Athleten werden mehr oder weniger gezwungen, in diese Richtung zu gehen. Sie müssen fast stündlich den Dopingjägern ihren aktuellen Aufenthaltsort übermitteln. Bei den Olympia-Komitees ist die Notwendigkeit dieser Offenheit noch nicht angekommen. Dabei hätte sie Jungwirths Job retten können. Oder, sollte es tatsächlich zu Verfehlungen gekommen sein, wären diese schon vor längerem unterbunden worden.