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Angenehme Anonymität

Von Matthias Nagl

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So imposant die Schwimmanlage bei der WM in Rom auch ist, die Veranstaltung versprüht familiäres Flair. Nach den Rennen erfreuen sich die Fans an Speis und Trank im eigens aufgebauten WM-Dorf, vereinzelt mischen sich die Aktiven darunter und lassen es sich weitgehend unerkannt ebenfalls gut gehen. Das ist bei derartig großen Veranstaltungen ziemlich einzigartig. Es hat aber auch mit dem besonderen Charakter der Sportart zu tun. Aufgrund der großen Zahl an unterschiedlichen Bewerben behalten nur Insider den Überblick. Die Protagonisten schaffen es abgesehen von wenigen Ausnahmen kaum über die Wahrnehmungsgrenzen ihrer jeweiligen Heimat hinaus. Das macht so ein Großereignis für die Schwimmer angenehmer als für viele andere Sportler. Diese Anonymität hat natürlich auch eine Kehrseite, die Märkte sind begrenzt, die Verdienstmöglichkeiten auch.

Siehe auch:

Es liegt der Abschied in der Luft