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Anschlag in Nepal fordert mindestens 25 Opfer

Von WZ Online

Politik

Beim Überfahren einer Landmine ist am Montag in Nepal ein voll besetzter Bus in die Luft gesprengt worden. Mindestens 25 Menschen wurden dabei getötet, wie die Streitkräfte am Montag mitteilten. 36 weitere Personen wurden verletzt, mehrere von ihnen schwer. Bislang hat sich niemand zu dem Attentat bekannt.


Die Mine explodierte um acht hr morgens Ortszeit auf einer Landstraße bei Madi im Bezirk Chitwan etwa 150 Kilometer südlich der Hauptstadt Kathmandu. Zahlreiche Rettungswagen sowie ein Hubschrauber wurden zum Tatort geschickt.

Frage der Urheberschaft

Die Regierung machte maoistische Rebellen für den Anschlag verantwortlich, was auf den ersten Blick nicht besonders logisch erscheint. Der Bezirk Chitwan ist eine Hochburg der maoistischen Rebellen, die die nepalesische Monarchie stürzen und eine kommunistische Republik errichten wollen. Sie sind allerdings nicht dafür bekannt, Zivilisten anzugreifen. Ihr Kampf dauert seit fast zehn Jahren an. In dem Konflikt sind mehr als 11.500 Menschen ums Leben gekommen.

(Quelle: Reuters)