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Apple wird liberaler

Von Gerald Jatzek / WZ Online

Wirtschaft
Viele bunte Apps machen das iPhone attraktiv.

Entwickler dürfen Werkzeuge wählen | Stete Kritik dringt anscheinend auch bis nach Cupertino vor. Nach vielen Klagen über mangelnde Transparenz will Apple nun die Richtlinien zur Veröffentlichung von Apps publizieren.


250.000 Programme werden im App Store angeboten und wurden insgesamt 6,5 Milliarden Mal heruntergeladen. Bislang mussten sie mit einer Entwicklungsumgebung von Apple programmiert werden. Nun dürfen Entwickler von Anwendungen für iPhone, iPod oder iPad ihre Werkzeuge frei wählen, solange die App keinen zusätzlichen Code herunterlädt.

Technisch ist es damit möglich, Anwendungen auch in Microsofts .NET oder in Adobes Flash zu schreiben und anschließend für das iPhone-System zu kompilieren.

Darüber hinaus werden erstmals die Richtlinien, nach denen die Zulassung im App Store vergeben wird, publiziert. Immer wieder hatten aus nicht nachvollziehbaren Gründen abgelehnte Programme für Unmut und Diskussionen gesorgt.

Lesen ja, schauen nein

Gespannt kann man auf die Vorschriften zu erotischen Inhalten sein. Während im Februar selbst Apps mit Bildern von Damen in Badeanzügen aus dem Online-Geschäft entfernt wurden, ist man im E-Bookshop weit weniger prüde. Wie die aktuelle Bestenliste zeigt bringt das durchaus Umsatz. Unter den ersten zehn Titeln finden sich die fünf Bände mit erotischen Geschichten.

Wann die Richtlinien genau veröffentlicht werden, teilte der Konzern nicht mit.

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