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AT&S trotzt der Krise

Von Petra Medek

Wirtschaft

Während den meisten Mitbewerbern die Krise der Branche schwer zu schaffen mache, habe sich der steirische Leiterplattenproduzent AT&S gut gehalten. Im ersten Quartal 2002/03 (per 31. März) stieg das EBIT von 2,6 Mill. auf 3,4 Mill. Euro bei einem um 1,3% niedrigeren Umsatz.


Ein erfreuliches Quartalsergebnis trotz der Anlaufkosten für das Werk in Shanghai, das Ende des Jahres den Betrieb aufnehmen soll, meinte Vorstandsvorsitzender Willi Dörflinger gestern in einer Pressekonferenz. Derzeit sei bei AT&S ein Anstieg der Auftragsbestände sowie der Auslastung zu verzeichnen. "Wir sind aber trotzdem nicht in der Lage von einem langfristigen Aufschwung zu sprechen", relativiert Dörflinger. Für das Gesamtjahr gibt sich Finanzvorstand Harald Sommerer dennoch vorsichtig optimistisch: Bei einem leichten Umsatzwachstum solle auch das Ergebnis zulegen.

Mit der Übernahme der SDS sowie der Mehrheitsbeteiligung an der C2C will sich AT&S die Technologieführerschaft sichern. Wachstumspotenzial sieht der Vorstand in den Bereichen Automobil, Industrieelektronik und Medizintechnik. Aber auch im Kerngeschäft Leiterplatten wolle man in absoluten Zahlen weiter wachsen, auch wenn der Anteil am Gesamtgeschäft weiter zurückgehen werde.