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Attacken auf Survival International

Von WZ Online

Politik
Die deutschsprachige Site von Survival International blieb unbeschädigt.

Die Organisation Survival International setzt sich vehement für die Rechte indigener Völker ein. Damit macht sie sich unter Konzernen und Regierungen nicht nur Freunde. Nach der Veröffentlichung eines Foltervideos aus Indonesien wurde die Website gehackt.


Die Angriffe begannen am frühen Mittwochabend und steigerten sich zu einer konzertierten Distributed Denial of Service-Attacke. Dabei sandten Tausende Computer Datenpakete an die zentrale Website von Survival International, bis diese zusammenbrach.

Die Organisation hatte zuletzt ein Video online gestellt, das mutmaßliche indonesische Sicherheitskräfte zeigt, die zweier Männer aus Papua foltern. Auch andere Websites, die den mit einer Handykamera aufgenommenen Film zeigen, wurden attackiert.

Survivals Direktor, Stephen Corry, erklärte, dass eine Attacke dieses Umfangs nicht von Computerfreaks durchgeführt werden könne. Die Organisation werde sich aber auch durch organisierte Angriffe nicht einschüchtern lassen.

Die Website wurde mittlerweile wiederhergestellt.

Zum Thema

Survival International (deutschsprachig)
Survival International (englisch)
Asian Human Rights Commission: End Violence in West Papua