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Auch Singapore Air sagt ab

Von Franz Steinbauer

Wirtschaft

Singapore Airlines zeigt kein Interesse an heimischer AUA. | Singapur/Wien. Nach Aeroflot und ANA haben nun die Singapore Airlines ebenfalls als möglicher Interessent für die angeschlagene österreichische Fluglinie AUA abgesagt.


Keine Finanzbeteiligung

"Wir kooperieren mit der AUA innerhalb der Star Alliance und schätzen das herzliche Verhältnis zu dem Carrier", stellt Singapore-Airlines-Sprecher Stephen Forshaw gegenüber der "Wiener Zeitung" klar. Die Zusammenarbeit gehe jedoch nicht so weit, dass man ein Aktien-Paket an der AUA erwerben wolle.

Zuvor winkten, nachdem die Noch-Koalitionspartner SPÖ und ÖVP das Startsignal für eine Privatisierung der teilstaatlichen AUA gegeben hatten, zahlreiche österreichische Unternehmen für eine Beteiligung an der AUA ab. Nur die Vienna Insurance Group kann sich vorstellen, ihre Anteile aufzustocken.

Als Kaufinteressent bleibt auf der Wunschliste der AUA wohl nur mehr die deutsche Lufthansa. Die Lufthansa sei an mehr Kooperation mit der AUA interessiert, sagte Lufthansa-Vorstand Stefan Lauer am Mittwochabend.

Der am Donnerstag begonnene 36-stündige Streik bei der Lufthansa-Tochter City-Line wurde am Freitag um 12 Uhr beendet. Die City-Line-Piloten wollen höhere Löhne durchsetzen.