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Auf der Suche nach George Clooney

Von Francesco Campagner

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Wenn im Fernsehen die Hormone genauso verrückt wie das Wetter spielen, dann ist es Sommer. Während sich das ZDF mit erotischen Spielfilmen zu nächtlicher Stunde um vermeintlichen Hitzeopfer kümmert, hat der ORF mit Elizabeth T. Spiras "Liebesgschichten und Heiratssachen" einen Quotenhit auf Lager.

Am Donnerstag war es wieder soweit, bevor "Wiener Blut" über den Neusiedlersee erschallte, durften sich wieder Menschen jeden Alters einen Partner wünschen. Gefragt ist dabei alles, was begehrenswert ist: Schönheit, Herzenswärme, Leidenschaft und Bescheidenheit. Doch einen Heiligen Franziskus in George-Clooney-Gestalt oder eine Mutter Teresa mit Modelfigur, die sich noch dazu für das Leben zu zweit entscheiden, findet man nicht so leicht.

Die Kandidaten wissen das auch und reduzieren ihre Ansprüche. Schließlich heißt die Devise schlicht und einfach nicht mehr alleine sein. Und ein George Clooney in der Zwei-Zimmer-Gemeindewohnung dürfte wohl ähnlich unbrauchbar wie ein Ferrari im Stadtverkehr sein.