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Auf Hund und Katz gekommen

Von Gregor Kucera

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Wie kann man Menschen von Kunst begeistern? Welche neuen Zugänge lassen sich finden und nutzen, um eine gewaltige digitale Kunstsammlung der Öffentlichkeit zu präsentieren? Und wie kann man dabei auch noch zeigen, dass man Innovation und moderne Technologie auch noch im Griff hat und einsetzen kann?

Diese drei Fragen scheint sich der Online-Konzern Alphabet aka Google gestellt zu haben, um sie dann auch gleich mit einem neuen Tool zu beantworten.

Bereits vor drei Jahren stellte man im Rahmen der Google Arts & Culture-Initiative das "Art Selfie" vor. Anwender konnten ein Foto von sich machen, dieses von Künstlicher Intelligenz erfassen und mit echten Kunstwerken vergleichen lassen. Daraufhin gingen Menschen weltweit auf die Suche nach ihren Doppelgängern aus der Kunstgeschichte. Wer mag sich denn auch nicht in einer römischen Götterstatue entdecken?

Nun wurde mit "Pet Portraits" das Pendant dieser Anwendung für Haustiere vorgestellt. Die Bedienung bliebt gleich - Foto vom geliebten Vierbeiner, Vogel oder Reptil machen und unter zehntausenden Werken von Googles Partnerinstitutionen die jeweiligen Kunst-Doppelgänger entdecken. Wer also immer schon wissen wollte, ob Wastl, Rambo, Minki oder Snake ihren verdienten Platz in der Kunstgeschichte haben, und dabei auch noch maschinelles Lernen fördern will, kann seinem Herzenswunsch nun frönen und zudem die Welt der Kunst und Kultur entdecken. Frohes Suchen und Finden.