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Auf nach Asien

Von Tamara Slavik

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Die ATP ist unbarmherzig. Nicht einmal zu Saisonende werden den Tennisstars Reisestrapazen erspart. Also müssen die besten acht verfügbaren Spieler - ein Schweizer, zwei Franzosen, ein US-Amerikaner, ein Brite, ein Serbe, ein Argentinier und ein Russe - in Shanghai ihr Masters bestreiten. Die Fans in Europa haben nichts davon, doch die Entwicklung ist logisch. Längst strebt der Sport in die (finanzkräftigen) Märkte Asiens. Skirennen in Korea haben ihren Platz im Kalender wie Motorsportevents in China, Japan und Bahrain, Europas Golftour steht künftig unter dem Motto "Race to Dubai". Nicht immer ist die Expandierfreude von Erfolg gekrönt. Beim Damen-Tennis-Masters in Dubai soll es nicht gerade ein Griss um die Karten gegeben haben. Da ist es gut zu wissen, dass die Herren ab 2009 nach Europa zurückkehren. Die Reise nach London ist zumindest für Schweizer, Franzosen, Briten und Serben angenehmer. Und vielleicht haben auch die Fans mehr davon.