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Auf Rekord folgt Dämpfer

Von Petra Medek

Wirtschaft

Nachdem das abgelaufene Geschäftsjahr 2000 der börsenotierten AT&S Rekordergebnisse beschert hat, rüstet sich der steirische Leiterplattenhersteller nun für ein schwächeres Jahr 2001.


Die Verzögerung der Einführung der GPRS- und der UMTS-Einführung sowie der Flop der WAP-Technologie hätten den Markt in sich zusammenfallen lassen, sagte AT&S-Vorstandsvorsitzender Willi Dörflinger am Freitag in einer Pressekonferenz.

Im ersten Halbjahr werde die niedrige Auslastung das Wachstum bremsen, für die zweite Jahreshälfte sei jedoch Besserung zu erwarten. Im Gesamtjahr soll der Umsatz um rund 30% zulegen, sagte Finanzvorstand Harald Sommerer. Das Ergebnis werde davon abhängen, wann der Aufschwung tatsächlich eintritt. Dennoch ist Dörflinger optimistisch, "weil wir die besten Kunden ander Hand und Technologieführerschaft inne haben".

2000 erzielte AT&S ein Plus beim EGT um 33% auf 36,6 Mill. Euro. Der Umsatz legte um 38% auf 323 Mill. Euro zu. Die Dividende werde wahrscheinlich gleich bleiben (0,22 Euro).