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Auf Wiederhören!

Von Manfred A. Schmid

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Ich finde es gut, dass bei der jüngsten kleinen Ö1-Reform beschlossen wurde, das morgendliche "Radiokolleg" abends um 22.15 Uhr nochmals auszustrahlen. Nicht jeder hat Zeit, um 9.05 Uhr

das Radio aufzudrehen und aufmerksam zuzuhören. Viele sind schon am Arbeitsplatz, da langt es dann höchstens dazu, Musik zu lauschen.

Dass darüber hinaus noch andere Sendungen wiederholt werden, nachdem ein angemessener Zeitabstand zur Erstausstrahlung vorliegt, stört mich wenig, handelt es sich doch um besonders gelungene Beiträge

oder aktuelle Anlässe, die ein Wiederhören rechtfertigen. Wann immer ein "Da capo" oder eine "Reprise" angekündigt ist, sollte man daher die Ohren spitzen: Es lohnt sich fast immer.

Weniger glücklich bin ich hingegen darüber, dass im "Radiokolleg" bestimmte Folgen wiederholt werden · ohne Hinweis darauf, dass es sich um eine Wiederholung handelt. Das war vergangene Woche mit

Helmut Walderts durchaus hörenswerter Sendereihe "Geld macht Werte" der Fall. Diese Verschleierung widerspricht dem Prinzip der Ehrlichkeit.

Da ich noch etwas Platz habe, möchte ich auf die effiziente Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im ORF hinweisen, die mit gut aufbereiteten Informationen den Medienressorts effizient zur

Hand geht und dafür sorgt, dass wir Sie, unsere Leser, rechtzeitig und ausreichend informieren können. Stellvertretend ein paar Namen: Romana Steidl und Isabella Henke für den Hörfunk sowie Ruza

Zezevic, Alexander Horacek, Karin Wögerer, Gabriele Fernbach, Andrea Rössner und Annette Gantner für das Fernsehen. Manfred A. Schmid