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Autobahn: Klage weg, ARGE kommt

Von Helmut Dité

Wirtschaft

In zwei Wochen entscheidet BVA. | Wien. Mit dem Baubeginn der Nordautobahn A5 von Wien nach Mistelbach könnte es doch noch heuer etwas werden: Nachdem das Konsortium um Bilfinger Berger überraschend seine Klage gegen den Zuschlag des fast eine Milliarde Euro schweren Bau- und Betreiberauftrags an Alpine/HochTief wieder zurückgezogen hat, muss sich das Bundesvergabeamt am 18. Oktober im Kern nur noch mit der Frage beschäftigen, ob das weiterhin klagende Akor-Konsortium um Strabag/Porr und heimische Banken zu Recht wegen eines Formalfehlers bei der Subunternehmerfrage von der Asfinag vorzeitig aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen worden ist. Branchenexperten rechnen damit, dass das BVA die Beschwerde abweist und damit der Auftrag an das Alpine-Konsortium "Bonaventura" rechtskräftig wird.


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Und dann, darauf werden in Branchenkreisen Wetten angenommen, wird eine in der Zwischenzeit ausverhandelte Arbeitsgemeinschaft (ARGE) "Alpine-Bilfinger" Österreichs erstes Public-Private-Partnership-Projekt" schnell starten.

Dass Baufirmen, die in der Ausschreibung noch als erbitterte Konkurrenten auftraten, später zusammenarbeiten, ist nichts Neues - nicht zuletzt, weil der Riesenauftrag mit den eigenen Kapazitäten allein gar nicht zu verdauen wäre: Zuletzt ritterten Bilfinger-Berger und Porr gegeneinander um die ungarische A6 - jetzt bauen sie diese Autobahn gemeinsam.