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AWD hat erfolgreich am Image gearbeitet

Von Rosa Eder

Wirtschaft

Der deutsche Finanzdienstleister AWD hatte bei seinem Marktstart in Österreich vor acht Jahren mit einem zwiespältigen Image zu kämpfen. Davon merkt man heute nichts mehr.


Das Unternehmen, dessen deutsche Mutter in diesem Herbst 9,9 Mill. Stück Aktien an die Börsen Frankfurt und Hannover bringen will, hat im ersten Halbjahr 2000 hierzulande 33.000 Mandanten in Finanzfragen beraten und damit 364 Mill. Schilling - das ist ein sattes Plus von 85% - hauptsächlich in Form Provisionen umgesetzt.

Der AWD ist derzeit in Österreich mit 25 Standorten vertreten und beschäftigt 353 Berater. Jeder AWD-Mitarbeiter durchlaufe ein modulartiges 12monatiges Schulungsprogramm und müsse acht Teilprüfungen und eine große Abschlussprüfungen ablegen, erklärt Österreich-Geschäftsführer Wolfgang Prasser im Gespräch mit der "Wiener Zeitung". Laut Prasser hält der AWD in Österreich im Kreise der "Finanzvertriebe" nach persönlichen Schätzungen einen Marktanteil von 50%. Die Beratungen sind - noch - kostenlos.

Im Neugeschäft überwiegen derzeit - nach Stückzahl gerechnet - die Investmentfonds. Der AWD bietet Fonds von 14 ausgewählten Gesellschaften an, und "für jeden Geschmack ist etwas dabei."