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BA-Chef ist nicht zufrieden

Von Rosa Eder

Wirtschaft

Die Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2001 ihren Konsolidierungskreis wesentlich verändert. Durch die Abgabe von Filialen in Westeuropa und Übersee an die HypoVereinsbank (HVB) ist die Bilanzsumme um 11,7% auf 145,6 Mrd. Euro. gesunken.


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In der Gewinn- und Verlustrechnung schlägt die Erstkonsolidierung der polnischen PBK voll durch: Der Zinsüberschuss stieg in den ersten sechs Monaten um 14,7% auf rund 1,2 Mrd. Euro, der Provisionsüberschuss um 13,6% auf 516 Mill. Euro.

Für Kreditrisken wurde mit 289 Mill. Euro vorgesorgt, was einem Anstieg um 30,2% entspricht. Die Insolvenzfälle Libro, Steiner und Forstinger hinterließen hier deutliche Spuren. Das Betriebsergebnis der BA/CA-Gruppe wird mit 307 Mill. Euro (plus 5,1%) ausgewiesen. BA-Generaldirektor Gerhard Randa ist mit dem Ergebnis des ersten Halbjahres nicht zufrieden. "Wir haben im zweiten Halbjahr noch einiges zu tun", sagte er am Freitag vor Journalisten.

Den besten Return on Equity (RoE) erzielte der Bereich International Markets mit 58,4%, am niedrigsten war dieser Wert mit 3,5% im inländischen Firmenkundengeschäft.

Die BA/CA-Gruppe zählt mittlerweile 264.000 Onlinebanking-Kunden. Die Zahl der Mitarbeiter liegt leicht unter 12.000.