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BA/CA-I investiert in Wachstumsmarkt Polen

Von Rosa Eder

Wirtschaft

Die viertgrößte Bank Polens, die Powszechny Bank Kredytowy (PBK), will mit Hilfe ihrer österreichischen Mehrheitsaktionärin, der Bank Austria/Creditanstalt International (BA/CA-I), das 340 Zweigstellen umfassende Filialnetz modernisieren.


Der Beschäftigtenstand von derzeit rund 8.300 Mitarbeitern soll systematisch abgebaut werden, sagte PBK-Vorstandsvorsitzender Andrzey Podsiadlo am Freitag in einer Pressekonferenz in Wien. Wie berichtet stockt die BA/CA-I ihren Anteil an der PBK von 43% auf 53% auf. Die BA/CA-Poland, eine 100%-Tochter der BA/CA-I, wird vollständig in der PBK aufgehen. "Wir investieren in eine gesunde Bank mit hoher Liquidität", betonte Alarich Fenyves, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BA/CA-I. Das Investment in die PBK bezifferte Fenyves mit rund 5 Mrd. Schilling.

Die PBK erzielte 1999 bei einer Bilanzsumme von umgerechnet 58 Mrd. Schilling ein Ergebnis nach Steuern von 988 Mill. Schilling. Die Bank betreut 120.000 Firmen- und 1,2 Millionen Privatkunden.

In Polen schlummert ein hohes Wachstumspotential, von dem auch die Banken profitieren werden. Erst ein Drittel der Bevölkerung hat ein Bankkonto, ein Sparbuch besitzen nur etwa 13% der Bevölkerung, sagte Fenyves.