Zum Hauptinhalt springen

Bank Austria freut sich auf ruhigere HVs

Von Rosa Eder

Wirtschaft

Durch das Zusammengehen der Bank Austria (BA) mit der HypoVereinsbank (HVB) bekommt Österreichs größtes Geldinstitut zwar einen neuen Aktionär, an der Berichterstattung des künftigen HVB-Teilkonzerns wird sich aber nichts ändern, bekräftigte BA-Generaldirektor Gerhard Randa am Wochenende vor Journalisten. "Die Hauptversammlungen werden ruhiger werden, das wird mir nicht abgehen", so Randa.


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 23 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

In Polen werde es mit Abstand mehr "Bank-Austrianer" geben als in Österreich, nannte BA-Vorstand Franz Zwickl eine wesentlich wichtigere Veränderung für das Institut, das im Rahmen des Konzepts der "Bank der Regionen" für Österreich sowie das Mittel- und Osteuropa-Geschäft verantwortlich sein wird. Bis Montag Mittag werde die Bank Austria ein Angebot für die größte Bank der Slowakei, die Slovenska Sporitelna, abgeben, sagte der für die Reformländer zuständige Vorstand Erich Hampel. Die Bank Austria erwartet für heuer einen Nettogewinn von 8 Mrd. Schilling. Davon stammen 15% aus Osteuropa. Dieser Prozentsatz soll in den kommenden fünf Jahren auf bis zu 30% ausgebaut werden. Ein neuer 5-Jahres-Plan wird derzeit ausgearbeitet.

Lenzing-Verkauf in Endphase

Für den Anteil der Bank Austria am Faserhersteller Lenzing gibt es mehrere Anbote. Die Bank Austria sei noch keine Verpflichtungen eingegangen, eine Entscheidung werde in den nächsten Tagen fallen, hieß es.