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BAWAG-P.S.K. behauptet

Von Christina Mondolfo

Wirtschaft

Trotz eines um 4,9% auf 125 Mill. Euro gesunkenen Jahresüberschusses werde die BAWAG-P.S.K.-Gruppe heuer besser abschneiden als andere Banken, sagte Generaldirektor Helmut Elsner gestern vor Journalisten.


Die Bilanzsumme werde voraussichtlich 50,1 Mrd. Euro betragen, ein Plus von 4,4%. In den Konsolidierungskreis wurde erstmals die slowakische Istrobanka mit einer Bilanzsumme von 600 Mill. Euro aufgenommen. Die operativen Erträge werden um 4% auf 871 Mill. Euro, der Zinsüberschuss um 9,2% auf 684 Mill. Euro steigen. Der Provisionsüberschuss wird um 3,7% auf 173 Mill. Euro sinken. Die Dividende soll unverändert bei 12% bleiben. Erfreulich sei, dass die Spareinlagen entgegen dem allgemeinen Trend und der Abreifung zahlreicher Kapitalsparbücher (etwa das 6%ige Europasparbuch) mit 16,4 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau gehalten werden konnten. Der Vertrieb von Privatkrediten über die Postämter stieg um 40%.

Zur Diskussion um die Einführung von Bankomatgebühren merkte Elsner an, dass die BAWAG-P.S.K.-Gruppe derzeit nicht an eine Einhebung denke. Das bedeute aber nicht, dass das in fünf Jahren immer noch so sein müsse.

Verstärken will man das Osteuropa-Geschäft, das gemeinsam mit dem 46%-Eigentümer Bayerische Landesbank (BayernLB) betrieben wird. Vorrangig denke man dabei an die Slowakei und Ungarn, aber auch Tschechien habe man im Blick.