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Beamte wollen sich Jobabbau abkaufen lassen

Von Walter Hämmerle

Politik

Wien. (wh) Die Einigung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden auf den Abbau von 15.600 Vollzeitstellen im öffentlichen Dienst bis 2010 hat nun Folgen für die Gehaltsverhandlungen mit den Beamten. Fritz Neugebauer, Chef der Beamtengewerkschaft (GÖD) und zugleich ÖAAB-Obmann, fordert im Gespräch mit der "Wiener Zeitung", dass sich der Jobabbau auf die Höhe des Gehaltsabschlusses auswirken müsse.


Verstimmt zeigt sich Neugebauer darüber, dass in den Verhandlungen über die Verwaltungsreform nicht das Gespräch mit der Gewerkschaft gesucht wurde. Er fordert nun von der Regierung "sehr rasch" detaillierte Berechnungen über die konkreten Folgen des Stellenabbaus ein. Erst dann sollen die ergebnislos abgebrochenen Gehaltsverhandlungen wieder aufgenommen werden.