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"Bildung ist ein Menschenrecht"

Von Katharina Schmidt

Politik

Die GRAS ist derzeit stimmenstärkste Fraktion im Studierendenparlament. Durch das neue Wahlrecht befürchten die Spitzenkandidatinnen jetzt jedoch Mandatsverluste.


Scharfe Kritik am Universitätsgesetz 2002 und an der HSG-Novelle üben die Spitzenkandidatinnen der GRAS, Rosa Nentwich-Bouchal und Doris Gusenbauer. Sie sehen darin eine "Konzentration der Macht bei Rektoren und männerdominiertem Universitätsrat" und eine "Beschneidung der Studierendenrechte".

Die GRAS fordert daher die Durchführung von Urabstimmungen an den Unis und die Sensibilisierung für Genderfragen. Ein weiteres zentrales Thema im Wahlprogramm der GRAS ist auch die Bildungspolitik: "Bildung emanzipiert und ist daher Grundlage für die Demokratie", erklärt Rosa Nentwich-Bouchal.

Von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer fordert die GRAS einen sofortigen Reformdialog mit allen beteiligten Gruppen. Gusenbauer und Nentwich-Bouchal warnen außerdem vor den angedachten Zugangsbeschränkungen: Sie stünden im Widerspruch zu dem erklärten Regierungsziel einer Erhöhung der österreichischen Akademikerquote. Diese liegt derzeit weit unter dem OECD-Durchschnitt.

http://www.gras.at