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Billigreisen boomen weiter

Von Monika Jonas

Wirtschaft

Begonnen habe die Sommersaison 2004 schon "sehr verhalten", gibt Werner Gielen, Geschäftsführer von ITS Billa Reisen und Jahn Reisen Österreich, am Mittwoch vor Journalisten zu. Aber mit April habe dann doch eine Trendumkehr eingesetzt.


Gielen zeigte sich mit dem bisherigen Geschäftsverlauf des Sommergeschäftes 2002 daher durchaus zufrieden und verzeichnete sogar einen Aufwärtstrend. Seit fünf Jahren ist der "Tiefpreisspezialist" (Eigendefinition) ITS Billa Reisen am österreichischen Markt tätig, seit zwei Jahren gibt es Jahn Reisen hierzulande. Beide Marken gehören zum deutschen Rewe-Konzern und damit zur LTU-Gruppe.

Bis Jahresende erwartet ITS ein Gästeplus von 15% und ein Umsatzwachstum von 7%, Jahn Reisen rechnet mit 17% mehr Gästen und 20% mehr Umsatz. Aktuell liegt der Umsatz bei ITS bei etwa 59 Mio. Euro, bei Jahn Reisen bei ca. 20 Mio. Euro. Für den Winter 2004/05 wird ein einstelliges Umsatzplus erwartet.

Beim Angebot will man sich diesen Winter, im Gegensatz zu früher, auf Schiurlaub in Österreich konzentrieren, denn: "Der Österreicher macht keinen Schiurlaub in der Schweiz", weiß Gielen inzwischen aus Erfahrung.