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Bis 2010 droht Ostregion dreifacher Lkw-Verkehr

Von Veronika Gasser

Europaarchiv

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Ostösterreich droht noch mehr Lkw-Verkehr als bisher. Die neueste Studie des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) belegt, dass sich die Lkw-Belastung in der Ostregion ohne Gegenmaßnahmen bis 2010 verdreifachen wird. "Der Gipfel der Lkw-Lawine ist leider noch nicht erreicht. Es ist höchste Eisenbahn, dass sowohl auf EU-Ebene als auch in Österreich wirksamere Maßnahmen zum Einsatz kommen. Die Lkw-Lawinen können nur mit Kostenwahrheit im Güterverkehr gestoppt werden," erklärt VCÖ-Experte Wolfgang Rauh. Der VCÖ fordert deshalb, dass die EU-Wegekostenrichtline geändert wird. Wie in der Schweiz müsse es auch in der EU möglich werden, für das gesamte Straßennetz eine Lkw-Maut einzuheben. Bis dahin sollte die Obergrenze des Transitvertrages beibehalten werden.

Zudem müsste Österreich stärker auf die Bahn setzen. "Derzeit sieht der Generalverkehrsplan zuerst nur den Bau von Autobahnen vor. Damit wird aber neuerlich eine Lkw-Lawine losgetreten."