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Blatters Quotenfrau

Von Simon Rosner

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Ein Wahlkampf sei, so sagte Wiens Bürgermeister Michael Häupl einmal, eine "Zeit fokussierter Unintelligenz". Das ist auch im Fußball so. Der wahlkämpfende Fifa-Chef Sepp Blatter will nun eine Frau als 25. Mitglied ins Fifa-Exekutivkomitee gewählt wissen, da dieses "ein Macho-Gebilde mit 24 Mitgliedern" sei.


Blatter ist übrigens selbst auch Teil dieses Gebildes, was er auch eindrucksvoll bestätigte, als er "femininere" Kleidung im Frauenfußball forderte, um Sponsoren aus der Kosmetik- und Modebranche anzulocken.

Blatters Vorschlag zeigt, wie weit gutgemeint von gut entfernt sein kann.