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Brautgeschenk verlängert Leben

Von Edwin Baumgartner

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"Die Wissenschaft hat festgestellt, dass Emmentaler Löcher enthält", so definiert ein Kinderlied die Nützlichkeit der Wissenschaft für den Alltag - oder zumindest für die gehobene Kulinarik.

Und wenn dann die Wissenschaft endlich einmal wirklich eine Sensation bereithält, findet das gerade einmal, wenn überhaupt, Eingang in die Kurznotizen oder in eine Randspalte. Oder steht dieser Artikel hier etwa in der Mitte der Seite? Eben...

Also: Neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen eines dänisch-uruguayischen Forscherteams zufolge, lese ich gerade, kann ein Brautgeschenk das Leben des Bräutigams wesentlich verlängern.

Gut, seien wir ehrlich, irgendwie hat man das als Mann schon geahnt, wenngleich eher so quasi als Umkehrschluss, also dass es eventuell lebensverkürzend sein könnte, die Zukünftige nicht adäquat zu beschenken. Aber wie es scheint, haben die Forscher herausgefunden, welches Brautgeschenk konkret das Leben verlängert.

Ob man’s für möglich hält oder nicht: Es ist eine simple Fliege.

Der Bräutigam fängt sie und bietet sie der Braut an. Irgendwie befremdlich scheint mir das. Aber die Forscher schwören darauf, haben es in x Verhaltensexperimenten untersucht.

Der Bräutigam also trägt diese selbstgefangene Fliege an die Braut heran, diese verspeist die Fliege sodann. "Nahrung gegen Paarung" nennt sich das Prinzip. Der Bräutigam vermeidet so,
noch vor der Paarung aufgefressen zu werden.

Sagte ich eigentlich schon, dass es sich um Listspinnen handelt?

Bei Menschen hilft nach wie vor am besten ein Diamantring.