Zum Hauptinhalt springen

BZÖ gibt sich Familienbund

Von Wolfgang Zaunbauer

Politik

Ursula Haubner gründet neue orange Vorfeldorganisation. | Wien. Auch fünf Jahre nach seiner Gründung kämpft das BZÖ noch immer mit eher rudimentären Parteistrukturen. Außer der Kärntner Landesgruppe und der Bundespartei fehlt es an funktionierenden Vernetzungen. Um dies zu ändern, baut das Bündnis sein Vorfeld aus. Nach der Jugendorganisation "Generation Zukunft Österreich" und der kaum bekannten Pensionistenvertretung "Unabhängige Seniorenplattform" gibt sich das BZÖ nun auch einen Familienbund, die "Familie Zukunft Österreich" (FZÖ), die heute, Mittwoch, in Wien präsentiert wird.


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 13 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Ideengebend für die FZÖ war Familiensprecherin Ursula Haubner. Obfrau des Vereins wird allerdings Heidrun Tscharnutter, Frau des Wiener BZÖ-Obmanns Michael Tscharnutter. Laut Haubner geht es "um ein Miteinander der Generationen". So würden Pflege und Betreuung innerhalb der Familie immer wichtiger.

Dass die FZÖ innerhalb des BZÖ eine tragende Rolle spielen wird, ist eher unwahrscheinlich. Ein Insider bezeichnet das Verhältnis der Partei zu ihren Vorfeldorganisationen gegenüber der "Wiener Zeitung" als "eher lose". Daran werde sich auch nicht viel ändern: "Wir wollen uns nicht wie die ÖVP diverse Bünde aufhalsen".