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Charles G. Koch: Plädoyer für die freie Marktwirtschaft

Von Sissi Eigruber

Wirtschaft

Weg zum dynamischen Unternehmen. | Wien. Österreich habe signifikante Fortschritte bei der Marktliberalisierung gemacht und sei auf dem richtigen Weg - einem Weg, der bereits von der Österreichischen Schule der Nationalökonomie eingeschlagen wurde, sagte der Ökonom und Unternehmer Charles Koch Montagabend bei einem Vortrag im Parlament. Zur Veranstaltung hatten Nationalratspräsident Andreas Khol, der ÖVP-Parlamentsklub und die Privatstiftung "Freunde der Österreichischen Schule der Nationalökonomie" geladen.


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Charles Koch ist ein wehementer Vertreter der freien Marktwirtschaft. Deren Prinzipien seien auch in den Unternehmen anwendbar, ist Koch überzeugt, dessen Konzern Koch Industries weltweit die zweitgrößte Firma in Privatbesitz ist. Den Erfolg seiner Unternehmen führt er nicht zuletzt auf das von ihm entwickelte "Market Based Management (MBM)" zurück, das seine Wurzeln in der Österreichischen Schule der Nationalökonomie hat.

Wesentliche Elemente seiner Unternehmensphilosophie sind echte Wertschöpfung, Tugend und Talent der Mitarbeiter sowie Schulung in ökonomischer Denkfähigkeit. Entscheidungsbefugnisse werden an Verantwortlichkeiten geknüpft; Anreize sollen die Leistungen fördern.