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Der Balkan holt auf

Von Sissi Eigruber

Wirtschaft

Wachstum, Wachstum, Wachstum lauten die Prognosen für Südosteuropa, vorausgesetzt die Region bleibt politisch stabil und überwindet strukturelle ökonomische Probleme, so das Fazit des ersten Vormittags beim internationalen Symposion: "Bilanz Balkan", das Ende der Woche bei der Raiffeisenzentralbank in Wien stattfand.


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"In den 90er Jahren gab es ein starkes Auseinandertriften zwischen Zentral- und Osteuropa (CEE) und Südosteuropa (SEE)", erklärte Michael Landesmann, wissenschaftlicher Leiter des Wiener Instituts für Internationale Wirtschafschaftsvergleiche (WIIW). Während es in den neuen EU-Ländern schon längst bergauf ging, steckten die Länder Südosteuropas noch in einer schweren Transformationskrise. Erst seit dem Jahr 2000 zeichnet sich ein vergleichbares Wirtschaftswachstum in der Region ab. Offen sind jedoch noch viele politische Fragen, wies Peter Jordan, Direktor des Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Instituts (OSI) unter anderem auf den Kosovo-Konflikt hin.