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Die Wissenschaft ankert an der Donau

Von Heiner Boberski

Wissen

Neue Ausstellung auf Schiff will der Öffentlichkeit Demografie nahebringen.


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Wien. Wie wird sich die Weltbevölkerung entwickeln? Wie werde ich in 20 Jahren aussehen? Mit welchen Problemen sind alte Menschen konfrontiert? Wie vielen Menschen ist Geld wichtiger, als es Kinder sind? Wie denke ich, wie denken andere über Religion?

Auf diese und ähnliche Fragen gibt die Ausstellung "Alle Generationen in einem Boot - die demografische Chance" Antworten. Sie ist auf dem Schiff "MS Wissenschaft", das zuvor durch Deutschland tourte, im September in Österreich zu sehen: in Wien (6.-10.), Krems (11.-12.) und Linz (14.-17.). Geöffnet ist bei freiem Eintritt täglich von 10 bis 19 Uhr, für Schulklassen - nach vorheriger Anmeldung - schon ab 9 Uhr. Mehr als 1900 Schüler sind heuer bereits angemeldet. Damit sei das Projekt die erfolgreichste Wissenschaftskommunikations-Initiative des Wissenschaftsfonds FWF, sagte FWF-Präsidentin Pascale Ehrenfreund bei der Eröffnung.

Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle unterstrich die Bedeutung solcher Kommunikations-Initiativen. Wie der Demograf Wolfgang Lutz erklärte, versucht die Schau zu zeigen, warum Demografie wichtig ist, dass sie im globalen Kontext zu sehen ist und dass die demografische Entwicklung in vieler Hinsicht kein "Schreckgespenst" sei. Dank der zunehmenden Bildung werde zum Beispiel die Pflegebedürftigkeit im Alter eher abnehmen.