Zum Hauptinhalt springen

Dynamische Entwicklung der Wirtschaftsbeziehung

Von Sissi Eigruber

Europaarchiv

Österreich liegt unter den EU-Ländern sowohl als Abnehmer ukrainischer Waren als auch als Lieferant an fünfter Stelle. Die EU ist außerhalb der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) der größte Handelspartner der Ukraine.


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 21 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Seit dem Jahr 1992 haben sich die österreichischen Importe aus der Ukraine nahezu verfünffacht (2001: 266 Mill. Euro), die Exporte in die Ukraine sind um das sechsfache gestiegen und betrugen 2001 rund 269 Mill. Euro. Die EU15 haben 2001 nach vorläufigen Zahlen gut 3,8 Mrd. in die Ukraine exportiert und 3,3 Mrd. importiert. Das Bruttonationalprodukt der Ukraine wuchs im Jahr 2001 um 9,1%, für 2002 sind 4,5% prognostiziert. Die Schattenwirtschaft wird auf 50 Prozent geschätzt. Ein Problem ist die Strukturkrise in der Industrie, die durch einen hohen Anteil an Schwer- und Rüstungsindustrie gekennzeichnet ist. Dazu kommt die Abhängigkeit von GUS-Zulieferungen, insbesondere von Energielieferungen aus Russland.