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Ein Schritt vor, zwei zurück

Von Tamara Slavik

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Es ist nicht lange her, da feierten die Dopingjäger einen Triumph. Claudia Pechsteins Sperre war vom obersten Sportgerichtshof bestätigt, das Urteil als Legitimierung des indirekten Beweises bejubelt worden.


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Nachdem die Verschleierungstaktiken und Dopingmethoden immer gefinkelter geworden waren und die Dopingfahnder den Ruf bekommen hatten, stets einen Schritt hinterherzuhinken, war er weithin als Notwendigkeit angesehen worden. Und nun soll alles wieder anders sein? Der Fall Claudia Pechstein bleibt nach wie vor mysteriös, es könnte allerdings sein, dass sich ihre Gegner mit der (vor?)schnellen Verurteilung einen Bärendienst erwiesen haben. Und dann wird der Kampf gegen Doping nicht einen Schritt weiter, sondern zwei zurückgetreten sein.