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Fünf Bieter pokern um die Constantia

Von Karl Leban

Wirtschaft

Hat Credit Suisse die besten Karten? | Wien. Im Bieterrennen um die relativ kleine Constantia Privatbank (CPB) ist bereits die nächste Runde im Gang. In Summe sind fünf in- und ausländische Bieter auf der mittlerweile fertigen Shortlist gereiht, wie die "Wiener Zeitung" aus zuverlässigen Quellen erfahren hat.


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Erwartungsgemäß ist die Credit Suisse in der engeren Wahl. Die zweitgrößte Bank der Schweiz gilt als heißer Kandidat für den Zuschlag. Sie will in Österreich im Geschäft mit betuchter Klientel, auf das die Constantia spezialisiert ist, ihren Aktionsradius erweitern.

Wie zu erwarten war, hat es auch die Kathrein Bank, eine Wiener Privatbank aus dem Raiffeisen-Reich, in die zweite Runde geschafft. Die renommierte deutsche Privatbank Hauck & Aufhäuser gehört neben einer Investmentgesellschaft des Österreichers Kurt Tojner und einem ausländischen Beteiligungsfonds ebenfalls dem Kreis der ausgewählten Bewerber an. Detail am Rande: Kein Offert kam von der ursprünglich brennend interessierten deutschen Privatbank Sal. Oppenheim.

Laut "Kurier" pendeln die ersten Gebote, die noch unverbindlich sind, zwischen 30 und 70 Mio. Euro. Ob die Verkäufer der Constantia - Bank Austria, Erste Group, RZB, Bawag und Volksbank - am Ende doch den erhofften Erlös von mehr als 100 Mio. Euro einstreifen können, bleibt abzuwarten. Der neue Eigentümer soll jedenfalls, wie berichtet, noch im Sommer fixiert werden.