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Gegen die Libido ist die PR machtlos

Von Matthias Greuling

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Vier Jahre lang hat man uns jetzt weisgemacht, dass "RobSten" gar kein Paar sind. Dann hat die Sten den Rob mit dem Rup betrogen und nun sind beide getrennt. Weil sie ihrer Libido erlag, ist das mühevoll von den Reißbrett-Spin-Doktoren aus Hollywood errichtete PR-Gerüst rund um ROBert Pattinson und KriSTEN Stewart in sich zusammengebrochen: Das unschuldige Mädchen, das sich auf der Leinwand von dem Vampir mit Beißhemmung umwerben ließ, war also die ganze Zeit über nur eine gewinnmaximierende Täuschung! Pardauz!

Nach ihrer Affäre mit dem Regisseur RUPert Sanders gab es im Internet postwendend T-Shirts mit dem Aufdruck "Kristen Stewart is a trampire" oder "Kristen Stewart f***ing sucks" zu kaufen. Die keuschen "Twilight"-Fans waren überaus verärgert. Stewart und Pattinson lassen jetzt sogar die beliebten "Twilight"-Conventions aus. Die schwer gefrustete Sten soll sich derweil von Zigaretten, Chips und zuckerfreiem Red Bull ernähren und bibbernd nach Antidepressiva schreien, hört man. Hätte sie sich die "Twilight"-Bücher nur mehr zu Herzen genommen, dann wäre das alles nicht passiert. Denn da wird ja erklärt, wie das so geht mit der Jungfräulichkeit, in den Kreisen der Mormonen-Fans von Stephenie Meyer. Da gilt Sex vor der Ehe nämlich als brandgefährlich!

Aber das Versagen der PR-Konstrukteure ist kein neues Phänomen: Man denke an Tom Cruise und Katie Holmes (TomKat). Oder an die angebliche Jungfrau, die 1999 "Hit Me Baby One More Time" trällerte. Es hat doch schon damals niemand geglaubt, dass sie nicht wusste, was das bedeutet.