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Generaldirektion Humanitäre Hilfe

Von WZ Online

EU für mich
Hilfe für vertriebene Frauen in Äthiopien.
© Rikka Tupaz / UN Migration Agency

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(ja) Die Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO) versteht sich als Institution, die im Katastrophenfall schnell und effektiv reagieren kann. Koordiniert werden Anstrengungen über den 2001 erstellten EU Civil Protection Mechanism, dem neben den Mitgliedsstaaten Island, Montenegro, Norwegen, Serbien, Mazedonien und die Türkei angehören. Die Hilfe deckt Bereiche wie Nahrungsmittel, Unterkunft, Gesundheit, Wasser und Abwasserentsorgung ab.

ECHO finanziert die Einsätze durch ein Netzwerk mehr als 200 Partnern. Als Stabsstelle fungiert dabei das Emergency Response Coordination Centre (ERCC).

2015 hat die EU über 1,5 Mrd. EUR an humanitärer Hilfe und Katastrophenhilfe bereitgestellt und damit mehr als 134 Millionen Begünstigten in über 80 Ländern geholfen, die von Naturkatastrophen oder Konflikten betroffen waren. Aufgaben waren unter anderem lebensrettende Einsätze in Syrien und den Nachbarländern, die Linderung der Hungerkrise in der Sahelzone und die Unterstützung der Opfer des Erdbebens in Nepal.

Die Freiwilligeninitiative für humanitäre Hilfe unterstützt laufend Projekte die im Vorfeld die Kapazitäten und die Widerstandsfähigkeit schutzbedürftiger oder von Katastrophen betroffener Gemeinschaften stärken. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Stärkung der technischen Kapazitäten der Entsendeorganisationen gefördert.

Civil Protection

Humanitarian Aid

Emergency Response Coordination Centre (ERCC)